Donnerstag Club Oberaargau

Seit 1981

Velodrome Suisse in Grenchen, Do 29.Juni 2017

Am 29.Juni 2017 war der DoClub zu Gast in der neuen Tissot Arena in Grenchen. Dieser traditionelle Sommeranlass wurde vom Vorstandsmitglied Ch.Fankhauser für 42 Teilnehmer und Teilnehmerinnen in perfekter Art und Weise organisiert!

Kaum angekommen, sahen wir  unsere sportlichen DoClub Mitglieder Bruno Balsiger und Andreas Winkeler gekonnt ihre Runden drehen. Dies beeindruckte uns, ist es doch nicht so einfach sich bei 47 Grad Terrainneigung auf dem Rad zu halten, zumal beim Rennrad KEINE BREMSEN und auch keine Übersetzungen vorhanden sind.

 

aber s'Motto isch eifach:

Gring abe und tschaupe, tschaupe... u Nie üfhöre, süsch machs ä Sauto!

 

Anschliessend erfuhren wir interessante Facts zum Stadionbau und Anekdoten über frühere Radcracks wie Ferdi Kübler, Hugo Koblet, aber auch zu den heutigen Stars wie F.Cancellara und Stefan Küng.

Ein Apéro Riche in der VIP Lounge mit Grillbuffet rundete diesen tollen Besuch ab.

 

Das Tissot Velodrome, bis Dezember 2016 Velodrome Suisse, ist eine Mehrzweckhalle mit Radrennbahn in Grenchen.

Die Halle umfasst eine Fläche von 8000 Quadratmetern. Die Radrennbahn selbst ist 250 Meter lang, aus sibirischem Fichtenholz und wurde dem UCI-Standard entsprechend angelegt. Die Kurven weisen eine maximale Überhöhung von 46 Grad auf, die Bahn ist sieben Meter breit. Auf den Tribünen finden 1900 Zuschauer Platz.

Am 18. September 2014 stellte Jens Voigt im Velodrome Suisse mit 51,115 km einen neuen Stundenweltrekord auf. Am 8.Februar 2015 verbesserte der Australier Rohan Dennis den zwischenzeitlich von Matthias Brändle aufgestellten Stundenweltrekord auf eine neue Marke von 52,491 Kilometern. © Wikipedia

HV, Do 1.Juni 2017, Madiswil

Fotos D.Kammermann, E.Reinhard

20 Neue – Mitgliederzahl boomt

 

MADISWIL  Der Donnerstag Club Oberaargau hat im Jahr 2016 für Vereine, Sportler und Anlässe 147300 Franken investiert und die Mitgliederzahl um 20 auf neu 177 gesteigert: Rekord.

 

„Mit 177 haben wir den höchsten Mitgliederbestand seit je“, verkündete Präsident Remo Rudiger (Langenthal) bei der Begrüssung zur Hauptversammlung des Donnerstag Club Oberaargau im Bären in Madiswil. Zu dieser waren 75 Mitglieder – inklusive Begleitung – erschienen. Als 1981 der Langenthaler William Trösch diese Sportförderer-Institution ins Leben rief, geschah dies mit damals 27 Mitgliedern. Geblieben sind seither die 1000 Franken Jahresbeiträge, wobei inzwischen eine neue Kategorie für über 65-Jährige geschaffen wurde. Für diese beträgt der Mitgliederbeitrag 400 Franken. 2016 hätten, so Rudiger, 17 Neumitglieder aufgenommen werden können, drei weitere seien bisher 2017 hinzugestossen: Benjamin Seitzinger (Notar, Herzogenbuchsee), Samuel Steiner (Bäckerei-Café Zulauf AG, Roggwil) und Brigitte Zaugg (Blumenladen, Langenthal).

 

Das für die Finanzen zuständige Vorstandsmitglied Franz Wisler (Wynau) erläuterte die Jahresrechnung 2016, die bei Ausgaben von 147300 Franken mit einem Defizit von 9800 Franken abschliesst. Das Eigenkapital beträgt per 31. Dezember 2016 noch 65800 Franken. Das Defizit sei primär auf die rekordhohe Teilnehmerzahl an der von SRF-Chefreporter Bernhard Schär moderierten Sportgala sowie auf den Sommerevent mit dem Public Viewing im Geschäftshaus Jurapark (Europameisterschaft in Frankreich mit Schweiz – Rumänien 1:1) inklusive Installation einer Tribüne zurückzuführen, begründete dies Wisler. Von den 56000 Franken, die der Donnerstag Club 2016 an Vereine bezahlte, gingen 35000 Franken an den SC Langenthal. Für 2017 hat Franz Wisler rund 2000 Franken Gewinn budgetiert. Für den Gabentempel anlässlich der Sportgala 2017 (Verleihung Oberaargauer Sportpreise) sind es  unverändert 24500 Franken. Wisler wird an der Hauptversammlung 2018 nach langjähriger Tätigkeit im Vorstand sein Amt abgeben. Wer seine Nachfolge antritt, ist offen.

 

Das Tätigkeitsprogramm 2017 sieht neun Anlässe vor, wobei die Sportgala vom 7. Dezember erneut das Highlight sein soll. Der Donnerstag Club hat 2001 zum 20-Jahr-Jubiläum mit einer Broschüre aufgewartet. 2021, zum 40. Geburtstag der Sportförderer, soll das Buch „Sport im Oberaargau“ erscheinen, das der Leserschaft die Geschichte und Bedeutung des Sports in dieser vielfältigen Region näherbringen soll. Die Auflage beträgt 1000 Exemplare. Koordinator ist Simon Kuert. In alten Zeitungen (seit 1850) und Festschriften von Sportvereinen wird Leroy Ryser intensiv stöbern, während die ehrenamtlich tätige Redaktionsgruppe Bernhard Bühler, Marcel Hammel, Hans Mathys, Daniel Ott und Walter Ryser umfasst.

 

Fritz Aebi, Kommissionspräsident Sport der Region Oberaargau, wies auf den Sportpool des Donnerstag Club und die Nachwuchsförderung im Oberaarau generell hin. Mit einem guten Projekt seien, so ist er überzeugt, Sponsorenbeiträge zu generieren. Der Oberönzer würde einer Talentförderung „über eine gewisse Zeit“ den Vorzug gegenüber einer einmaligen Förderung den Vorzug geben. Dies allenfalls unter dem Label Oberaargauer Nachwuchssport. Aebi machte keinen Hehl daraus, dass er dafür auch die Huttwiler Sportförderer mit ins Boot holen möchte. Ziel sei, erst einmal eine Bestandesaufnahme zu machen. Diesbezüglich appellierte er an alle, Talente zu melden, bei denen man das Gefühl habe, bei ihnen sei ein entsprechendes Leistungspotenzial vorhanden. hml

 

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HV Zeitungsbericht im Unteremmentaler
HV-Bericht-2017.pdf
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Bowling, Do 10.Mai 2017, Lotzwil

Mit einer Rekordbeteiligung von 27 DoCLub-Mitglieder und Partnerinnen wurde unser traditioneller Bowling Abend wie jedes Jahr unter der bewährten Leitung von Wenz Leuenberger im Bowling-Center Langenthal durchgeführt.
Bowling ist eine Ende des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten entstandene Variante des Präzisionssports Kegeln. Dabei wird ein mit Bohrungen für die Finger versehener Ball auf eine Formation von zehn Pins genannten Kegeln geworfen.

Bilder von D.Kammermann

Wings for Life, So 7.Mai 2017

Der DoClub als GründungsClub und maxfit-Mitglieder starten wie letztes Jahr zu diesem gemeinsamen Event für einen guten Zweck! Wir freuen uns auf viele Teammitglieder, die den Lauf am Sonntag, den 7.Mai 2017 zusammen bestreiten werden. Nicht der Fitnessstand, nicht die gelaufenen Kilometer, nur das Mitmachen zählt!

 

Weitere Infos

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Team-Certifikat
WFLWR-Certificate_2017_DoClub-Oberaargau
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Curlingabend mit 2 Weltmeistern, Do 2.Feb. 2017

Am 2.Februar wurden 18 Mitglieder des Do Clubs durch die Weltmeisterin Carole Howald und dem Präsidenten des CC Langenthal Stefan Heilmann (ehem. Juniorenweltmeister) in die Welt des Curlings eingeführt. Nach ein paar Aufwärmübungen gepaart mit einigen technischen Informationen und ersten "akrobatischen" Eisgleitübungen stand einem Wettkampf nichts mehr im Weg. Hart wurde um jeden Zentimeter Eis gerungen. Dabei wurde uns auch der "Spirit of Curling" erklärt. Dieser besagt, dass sich ein Curler jederzeit sportlich und fair verhalten soll. Eine Selbstverständlichkeit! Den Teilnehmern wurde auch schnell klar, dass das Curlingspiel deutlich schwieriger ist, als es beim Zuschauen den Anschein macht. In 4 Länderteams Kanada, Norwegen, Schweiz und Schweden wurden in Halbfinal und Final die Sieger über 2 Ends auserkoren. Verdiente Sieger wurde das Kanadische Team mit 4:0 (Lead Ph. Richner, Second M.Rüetschli, Third Ch.Fankhauser, Skip E.Reinhard).

Wir danken dem CC Langenthal, insbesondere dem Präsidenten St. Heilmann und der erfolgreichen Carole Howald(neu nun seit 1.Feb. Lead bei B. Feltscher, Flims) für die Gastfreundschaft und die sehr kompetente Einführung in diese sehr komplexe Wintersportart! Wir kommen gerne wieder.

Backstage beim SC Langenthal, Fr 7.Okt. 2016

Mit der grössten je registrierten Anzahl von 40 Mitgliedern des Donnerstag Clubs fand der  SCL-Backstage Event anlässlich des Spiels gegen den HC Ajoie im Schoren statt. Nach der Begrüssung durch Angela Kölliker, der Leiterin für Marketing & Kommunikation, folgten interessante Hintergrundinformationen zum Spiel durch den Geschäftsführer Gian Kämpf und der Torhüterlegende  Marc Eichmann.

Anschliessend konnten wir durch die, sonst für Zuschauer nicht zugänglichen Garderoben der Spieler, spannende Eindrücke der Spielvorbereitung des SCL's hautnah miterleben.  Nach einem tollen Fondue und einem exzellenten Dessert in der Schöni Lounge, probierte uns der gesperrte Neuzuzug Dario Kummer nach Spielschluss den Sieg in der Verlängerung gegen den HC Ajoie zu erklären.

 

Herzlichen Dank allen Beteiligten, die diesen Event möglich gemacht haben.

SC Langenthal – HC Ajoie 3:2 (2:2, 0:0, 0:0, 1:0) n.V.
Schoren. – 1635 Zuschauer. – SR: Mandioni/Müller, Duarte/Kehrli. – Tore: 1. Tschannen (Campbell, Cadonau) 1:0. 8. Rytz (Tschannen, Campbell/Ausschluss Ranov) 2:0. 10. (09:24) Fuhrer (Hazen, Schmidt/Ausschluss Montandon) 2:1. 10. (09:34) Verret (Orlando, Privet) 2:2. 62. Füglister (Völlmin, Campbell) 3:2. – Strafen: je 6x2 Minuten.

Der SC Langenthal gewinnt gegen Ajoie zwei Punkte. Nach zerfahrenen Minuten in der Mitte des Spiels konnten die Oberaargauer in der Verlängerung in der zweiten Minute die Partie entscheiden. Jeffrey Füglister war es, der mit etwas Glück das Tor zum 3:2-Sieg erzielte.

EURO,Schweiz-Rumänien, Mi 15. Juni 2016

Zittern, leiden, jubeln für Schweizer Nati

 

Public Viewing im Jurapark Langenthal. Der 2. EM-Match der Schweizer Fussball-Nati gegen Rumänien (1:1) sorgt bei den 100 Besuchern – Mitglieder des Donnerstag Club Oberaargau mit Begleitung – für Nervenkitzel.

 

Schweiz – Rumänien in Paris. Für die Schweizer Nati nach dem 1:0-Sieg gegen Albanien die 2. Partie der Europameisterschaft. Das Spiel ist für die Mitglieder des Donnerstag Club Oberaargau im Jurapark auf Grossleinwand zu sehen. „EM-Viewing by Clientis Bank Oberaargau“ nennt sich dies. Es ist der Sommeranlass des Clubs, der sich die Förderung des Sports in unserer Region auf die Fahne geschrieben hat. Vor zwei Jahren, bei der WM in Brasilien, lockte der  Anlass 48 Mitglieder (inklusive Partner) an, jetzt doppelt so viele.

 

Nach dem Willkommensdrink begrüsst Remo Rudiger, Präsident Donnerstag Club Oberaargau – mit umgehängtem gelb-blauem Schal des FC Langenthal – Fabrizio Romano, den Trainer der 1. Mannschaft des Fussballclubs Langenthal (FCL). Romano wird von Moderator und YB-Fan Toni Widmer zum FCL und zur Schweizer Fussball-Nati befragt. Romano, der den FCL (2. Liga Inter) vergangenen Winter als Trainer übernommen hat, lässt die Rückrunde Revue passieren, in der sein Team noch den 5. Schlussrang erkämpfte. „Vorne mitmachen“, so Romanos Saisonziel 2016/17. Er will primär hiesige Spieler ins Team einbauen – „nicht Leute holen, die mit dem FCL nichts zu tun haben“.

 

„Das gibt ein schwieriges Spiel“, beantwortet Romano Widmers Frage, was er so kurz vor dem Anpfiff der EM-Partie Schweiz – Rumänien von der Schweizer Nati erwarte. „Die Rumänen werden tief stehen, die 1. Halbzeit von der Taktik geprägt sein. Viele Tore erwarte ich nicht. Letztlich könnte die Schweiz mit 1 Punkt leben“, so Romano. Das Spiel beginnt. Nach einer Viertelstunde müsste die Schweiz 2:0 führen, doch Seferovic vergeigt zwei Top-Chancen. „Nei“, tönt es auf der Tribüne des Public Viewing, als der Schweizer Stürmer frei stehend neben das Tor schiesst, „nid scho wider, das darf nid wohr si“, als Severovic wenig später statt ins Tor Rumänien-Goalie Tatarusanu anschiesst. „Die sötte lengschtens füehre“, sagt einer zum Sitznachbarn. Es kommt schlimmer. Im Strafraum-Duell der Nummer 2 der Schweiz gegen die Nummer 7 Rumäniens testet der rot-weisse Verteidiger Lichtsteiner die Qualität des gelben Dresses von Rumänien-Angreifer Chipciu: Foulpenalty für Rumänien. Viele Mitglieder des Donnerstag Club sind vom Penaltypfiff überrascht, haben das Reissen am Leibchen kaum wahrgenommen. In der Zeitlupen-Wiederholung ist allen klar, weshalb der Schiedsrichter Elfmeter pfiff. „Blöd und unnötig“ sei dieser, ist man sich im Kreis der Sportförderer einig. 0:1 durch Stancu in der 18. Minute. Sommer im Schweizer Tor ist machtlos. Die Mienen im Langenthaler Jurapark sprechen Bände. Es ist eine Art Schockzustand. Vielsagend ist auch der Gesichtsausdruck des Madiswilers Ueli Iseli beim 0:1.   

 

Das 0:1 hat bis zur Pause Bestand. „Ernüchternd“, kommentiert Remo Rudiger seine Gefühlslage am  Mikrofon. Im Pauseninterview verkündet FCL-Trainer Fabrizio Romano, was er im Schweizer Team ändern würde: „Embolo für Seferovic bringen.“ Er begründet dies damit, dass Seferovic nach den vergebenen Chancen – 4 gegen Albanien, 2 gegen Rumänien – verunsichert sei. Der Schweizer Trainer Petkovic wird Romano's Empfehlung bald folgen. Moderator Toni Widmer macht auf Zweckoptimismus: „Ich bin zuversichtlich, dass die Schweiz noch ein Remis erreicht.“ In den vielen Pausengesprächen wird kontrovers diskutiert. „Es wird bös enden“, sagt Heiner Hofer, der – als ehemaliger Banker – der Schweiz kaum mehr Kredit gibt. Nicht alle sehen gleich schwarz.  

 

In der 57. Minute hämmert Mehmedi den Ball wuchtig ins gegnerische Netz. Die Schweiz gleicht zum 1:1 aus. „Schöön“ und „Yeah“, tönt es von der kleinen EM-Viewing-Tribüne. Strahlende Gesichter, freudiges Klatschen vor allem in der hintersten Reihe bei Ueli Iseli, Dieter Widmer und Peter Siegrist – aber auch weiter vorne bei Werner Meyer, Beat Ruckstuhl, Hansruedi Wyss, Thomas Biedermann und Thomas Uhlmann, der als einziger ein rotes Trikot mit dem Schweizer Kreuz trägt. Fast regungslos nimmt Markus Bösiger den 1:1-Ausgleich zur Kenntnis, während Albert Schaller seine Fäuste ob der Erleichterung ballt. Trotz Schweizer Dominanz ändert sich am 1:1 nichts mehr. 15 der 100 Besucher des Public Viewing – Fussballexperten wie –laien – haben vor dem Anpfiff auf ein 1:1 getippt. Glücksfee Sara Schaller zieht die drei Preisgewinner. Nach der Schlussanalyse des FCL-Trainers werden alle fürs Hoffen und Bangen mit köstlichen Grilladen– zubereitet von Peter Huber und Christoph Ambühl – verwöhnt. Zum EM-Dessert gibt es diversen Torten. Ein Abend voller Spannung endet entspannt und mit einigen prophylaktischen „Hopp Schwiiz“-Rufen im Hinblick auf Frankreich – Schweiz vom Sonntag. Die Chancen auf den Einzug in die Achtelfinals sind exzellent. Von Hans Mathys

 

Fotos von N.Kyburz


Hauptversammlung, Do 19. Mai 2016

Fotos von H.Mathys

 

Eine Ehrung und grünes Licht für Sportbuch-Projekt

 

An der Hauptversammlung des Donnerstag Club Oberaaargau im Bären in Madiswil hielt Präsident Remo Rudiger Rück- und Ausblick. Als erster im Saal hatte William Trösch (Langenthal) Platz genommen. Trösch, der dieses Jahr seinen 80. Geburtstag feiern kann, war 1981 Gründungspräsident, prägte dann als Vorsitzender 20 Jahre diese Institution, welche den Sport im Oberaargau fördert und wurde dann für seine Verdienste zum Ehrenpräsidenten ernannt. Dass es seither kein weiteres Ehrenmitglied gab, beweist, wie zurückhaltend der Donnerstag Club Oberaargau diesbezüglich ist – bis vergangenen Donnerstagabend. Präsident Remo Rudiger schlug nämlich den 44 Versammelten vor, Werner Leuenberger zum Ehrenmitglied zu ernennen. Um 19.30 Uhr schossen alle Hände in die Höhe – und dem Inhaber der Schulhausgarage Langenthal fiel damit diese Ehre zu. Leuenberger, der sich für die Hauptversammlung entschuldigen musste, weil er geschäftlich unterwegs war, trat dem Donnerstag Club bereits fünf Jahre nach dessen Gründung bei. Werner Leuenberger – inzwischen Vizepräsident – engagiert sich seit 1988 als Vorstandsmitglied. Von 1986 bis 2001 organisierte er den Sportcup, bei dem sich die Mitglieder in den Disziplinen Weitsprung aus dem Stand, Kugelstossen und 12-Minuten-Lauf massen. Weil sich immer weniger Mitglieder diesen leichtathletischen Wettbewerben stellten, wurde der Sportcup aus dem Tätigkeitsprogramm gestrichen. Jenes von 2015 beinhaltete acht Anlässe – so beispielsweise im August ein Fischen. Die Fangquote sei jedoch mit insgesamt nur einem Egli sehr bescheiden ausgefallen, erfuhren die Versammelten, was bei diesen kollektives Schmunzeln auslöste.

 

Für den Donnerstag Club Oberaargau war 2015 die Sportgala im Parkhotel Langenthal mit dem beliebten, inzwischen 60-jährigen SRF-Sportreporter Bernhard Schär als Moderator der Höhepunkt des Jahres. „Das Echo war sehr positiv“, so Präsident Rudiger. Dass Bernhard Schär von den an diesem Grossanlass geehrten Sportlerinnen und Sportlern alle Hintergrundgeschichten, Ränge und Zeiten auswendig wusste, war für die Anwesenden ein nicht für möglich gehaltenes Erlebnis. Viel Applaus erntete Vorstandsmitglied Erich Reinhard für dessen Foto- und Filmshow mit Anlässen 2015 des Donnerstag Club Oberaargau. Die Sportgala 2016 geht – erneut im Parkhotel Langenthal – am 8. Dezember über die Bühne.

 

Der für die Finanzen zuständige Franz Wisler präsentierte die Jahresrechnung 2015. Weil die Ausgaben für Vereinsbeiträge, Sportgala inklusive Barpreise, Sportpool und so weiter 136300 Franken, andererseits die Mitgliederbeiträge 132000 Franken betragen, ergibt sich ein Minus von 4300 Franken. Das Vermögen Ende 2015 beträgt 75600 Franken. Bei unveränderten Jahresbeiträgen von je 1000 Franken (400 Franken für Seniormitglieder) budgetiert Wisler fürs Jahr 2016 bei 140000 Mitgliederbeiträgen ein Mini-Defizit von 300 Franken. Am Tag der Hauptversammlung gehörten dem Donnerstag Club Oberaargau 162 Mitglieder an: 122 „normale“ Mitglieder sowie 40 Senior- und Ehrenmitglieder.

 

Weil die neun Vorstandsmitglieder vor einem Jahr für eine dreijährige Amtszeit gewählt wurden, entfiel diesmal das Traktandum Wahlen. Ehrenpräsident William Trösch – „Ich bin Fan von Frauen“ – regte an, bei nächster Gelegenheit dafür zu sorgen, dass der Vorstand nicht aus lauter Männern bestehe. William Trösch, der wusste, dass beim Sportpreis des Donnerstag Club Leichtathletin Regula Anliker-Aebi bei den Frauen und Schwimmer Christoph Bühler bei den Männern die meisten Medaillen einheimste, stellte am Schluss der Versammlung ein spezielles Projekt vor. Ihm schwebt ein Buch vor, das „Sport im Oberaargau“ heissen und 2021 zum Jubiläum „40 Jahre Donnerstag Club“ erscheinen soll. Als Koordinator für dieses Projekt präsentierte William Trösch den Langenthaler Stadtchronisten Simon Kuert. Dieser verriet, wen er als Mitwirkende und Schreiberlinge gewinnen konnte: Bernhard Bühler, Marcel Hammel, Hans Mathys, Daniel Ott, Walter Ryser und dessen Sohn Leroy. Letztem fällt die Hauptaufgabe zu, wird er doch in den seit 1830 lückenlos vorhandenen Oberaargauer Zeitungen – vor allem dem „Langenthaler Tagblatt“ – nach Meldungen und Berichten des Sportgeschehens im Oberaargau suchen. Auch aus Festschriften von Sportvereinen wollen die Macher  Wissenswertes picken. Das „einmalige“ Buch soll letztlich zumindest kostendeckend sein. William Trösch erklärte sich bereit, die Defizitgarantie zu übernehmen.   „Der Donnerstag Club Oberaargau ist prädestiniert, für dieses Buch die Trägerschaft zu übernehmen“, so Präsident Remo Rudiger. Trösch und Kuert hatten offenbar so gute Überzeugungsarbeit geleistet, dass sämtliche 44 anwesenden Mitglieder dem Antrag des Vorstandes folgten. Dieser mit Applaus quittierte Beschluss, die Trägerschaft zu übernehmen, leitete zum gemütlichen Teil über, zum dem nun auch die Partner der Mitglieder erschienen. Der Anlass der Sportförderer endete mit vielen angeregten Gespräche und kulinarischen Genüssen – einem Oberaargauer Schweinsfilet im Ofen als Hauptgang. HANS MATHYS

 

Fotos von E.Reinhard

Der Do.Club rennt! WingsforLife, So 8.Mai 2016

Der Wings for Life World Run fand 2014 erstmals statt. Weltweit starteten zeitgleich 35‘000 Läufer und Läuferinnen in 33 verschiedenen Ländern und liefen gemeinsam für die, die nicht laufen können. Der gesamte Erlös geht in die Rückenmarkforschung. Das Ziel ist es, die Querschnittlähmung heilbar zu machen.

30 Minuten nach dem Start des Rennens setzt sich an allen Austragungsorten das sogenannte Catcher Car in Bewegung und nimmt die Verfolgung der Teilnehmer auf. Der Start ist bekannt (Olten), das Ziel nicht. Solange man nicht vom Catcher Car eingeholt wird, bleibt man im Rennen. Ist das Auto vorbeigezogen, ist der Lauf für die jeweiligen Läufer und Läuferinnen beendet. Nach dem "Ausscheiden" werden die Läufer mit Shuttlebussen zurück nach Olten gefahren. Das Rennen endet, sobald auch die letzte Läuferin und der letzte Läufer eingeholt sind. Dort findet ein Live-Streaming (mit den Läufen in anderen Ländern) auf Grossleinwand im Rahmen eines geselligen Anlasses statt. Der Run ist für Läufer aller Klassen, von Anfängern und passionierten Läufern bis hin zu professionellen Athleten.

 

Startzeit ab:13:00 Uhr

Teilnehmerzahl Vorjahr:2934

Ort: 4600 Olten SO, CH Strecke: 100 km, 60 km, 42 km, 30 km, 21 km, 15 km, 5 km (hängt vom Tempo des Läufers ab) Höhenmeter: 500

Startgebühr: 55 CHF (gehen vollumfänglich an die Wings For Life Stiftung) Anmeldeschluss: 3.Mai 2016

LINK: http://www.wingsforlifeworldrun.com/ch/de/

                 

Bowling, Do 24. März 2016

Fotos von K.Breinlinger

Skitag Adelboden, Sa 27. Feb. 2016

Der traditionelle Skiausflug der 18 DoClubmitglieder wurde wie immer von unserem Vorstandsmitglied Werner Leuenberger hervorragend organisiert. Seine Mercedes Flotte brachte die gut gelaunten DoClubmitglieder frühmorgens kostenlos in die sonnige Winterlandschaft ADELBODEN-Lenk. Besten Dank Wörni!

Lockere Abfahrten, ein gediegener Lunch in der Chumihütte und ein Schlussapèro in der Chüjerstube  mit anschliessendem Fondue in der Taverne im Dorf Adelboden machten diesen Skitag zum unvergesslichen Erlebnis.

Doch das nächste Mal wollen wir LIVE-Bilder sehen!

Fotos von D.Kammermann & Andreas Geiser

ClubJahr 2015

Oberaargauer Sportpreise 2015

Am Donnerstag, 3. Dezember 2015, hat der Donnerstag-Club Oberaargau im Parkhotel Dreilinden in Langenthal die diesjährigen Oberaargauer Sportpreise verliehen. Mit der Berücksichtigung von Nominationen aus der angrenzenden Nachbarschaft (Luzern und Solothurn) hat die langjährige Sportförderer-Institution "Donnerstag-Club" ihre regionale Ausrichtung einmal mehr deutlich dokumentiert. Nach der Premiere eines neuen Formats vor Jahresfrist in Niederbipp fand die Preisverleihung auch dieses Jahr wieder als gediegene Sportler-Gala statt. Vergeben wurden insgesamt 30 Preise an Vereine, Teams, Einzelsportler und Einzelsportlerinnen sowie zwei Sport-Persönlichkeiten aus 14 Sportarten, wobei die Sportart Trampolinspringen in der inzwischen über 30-jährigen Geschichte der Oberaargauer Sportpreise erstmals zum Zuge gekommen ist. Der Donnerstag-Club hat dabei Barpreise im Gesamtwert von über 25'000 Franken vergeben. Die Jury hat folgende Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt:

 

1. Verein des Jahres

            Handballverein Herzogenbuchsee, HVH                               Handball

 

2. Beste Teams

            1. Mittelstrecken-Team Männer, LZ Oberaargau                   Leichtathletik

            2. U17 Elite-Juniorinnen, HV Herzogenbuchsee                   Handball

            3. SVM-Team Frauen NL A, LZ Oberaargau                          Leichtathletik

            4. SVM-Team Frauen NL B, SK Langenthal                           Schwimmen

            5. Juniorinnen-Team U20, Madiswil-Aarwangen                    Korbball

 

3. Einzelsportlerinnen, Juniorinnen unter 20-jährig

            1. Géraldine Ruckstuhl, 1998, STV Altbüron                          Leichtathletik

            2. Laura Marti, 1998, Herzogenbuchsee/Karate Fudochikan Karate

            3. Céline Aebi, 1996, Wynigen / LV Langenthal                      Leichtathletik

            4. Chantal Fahrni, 2000, Farnern / TV Herzogenbuchsee     Leichtathletik

            5. Lena Meyer, 1999, Wiedlisbach / STV Attiswil                    Leichtathletik

           

4. Einzelsportler, Junioren unter 20-jährig

            1. Gino Mäder, 1997, VC Wiedlisbach                                   Rad

            2. Felix Studer, 1998, TRTF Kestenholz / LV Langenthal     Triathlon / Leichtathletik

            3. Max Studer, 1996, TRTF Kestenholz / LV Langenthal      Triathlon / Leichtathletik

            4. Michael Pulfer, 1997, Thörigen / TV Herzogenbuchsee    Leichtathletik

            5. Adrian Simon, 1998, Niederbipp / TV Grenchen               Trampolinspringen

 

5. Einzelsportlerinnen Frauen, 20-jährig und älter

            1. Martina Strähl, 1987, Oekingen / LV Langenthal               Leichtathletik

            2. Sarina Jenzer, 1991, Bremgarten / OLG Huttwil               Orientierungslauf

            3. Carole Howald, 1993, CC Langenthal                                Curling

            4. Sibylle Gränicher, 1995, Graben / SK Langenthal             Schwimmen

            5. Marion Röthlisberger, 1985, Bettlach / LV Langenthal       Leichtathletik

 

6. Einzelsportler Männer, 20-jährig und älter

            1. Mathias Flückiger, 1988, Leimiswil / Stöckli Pro Team     Mountainbike

            2. Benjamin Gischard, 1995, TV Herzogenbuchsee             Kunstturnen

            3. Adrian Lehmann, 1989, LV Langenthal                              Leichtathletik

            4. Lukas Flückiger, 1984, Leimiswil / Stöckli Pro Team        Mountainbike

            5. Florian Howald, 1991, Oberönz / OLG Herzogenbuchsee Orientierungslauf

 

7. Aufsteigerin des Jahres

            Julia Schassberger, 2000, Aarwangen / TOBE                     Fussball

 

8. Pechvogel des Jahres

            Dominique Aegerter, 1990, Rohrbach                                    Motorrad

 

9. Sport-Persönlichkeiten

            Emil Berger, 1967, Wiedlisbach / LG Niederbipp                   Leichtathletik / Waffenlauf

            Michel Tavcar, 1975, Bützberg / SK Langenthal                    Schwimmen

 


Impressionen der Sportpreisverleihung 2015; Bilder von L.Ryser


Unsere Gästeliste

Sportpreis

Die Oberaargauer Sportpreise werden jedes Jahr im Dezember verliehen. Der Sportförderer Donnerstag Club Oberaargau zeichnet jeweils die besten Sportlerinnen und Sportler, Vereine und Persönlichkeiten der Region aus. Vorgeschlagen werden können alle, die im Oberaargau  oder in angrenzenden Ortschaften (Kanton BE, AG, LU und SO) domiziliert sind und einen sportlichen Bezug zum Oberaargau haben.

 

Die Jury besteht aus Oberaargauer Politikern, Journalisten und Sportvertretern sowie dem Vorstand des Donnerstag Clubs Oberaargau.

 
Die Anmeldungen zum Oberaargauer Sportpreis werden grundsätzlich nur online angenommen.


 


Sommerevent Fischen, Do 20. August 2015

Der Sommerevent fand diesmal in der Risigrube in Bannwil/Aarwangen statt. Einmal mehr wurde dieser Sommeranlass vom Vorstandsmitglied Ch. Fankhauser organisiert.


Rund 30 Interessierte fanden den Weg in die Risigrube in Bannwil. Nach der Begrüssung durch den Präsidenten des Fischereivereins Oberaargau Beat Bertolosi konnten wir in 3 Gruppen viel Neues zur Theorie, dem Handling und des aktiven Fischens erfahren. Ausgerüstet mit einer professionellen Angelrute, der obligatorischen Schwimmweste und einem PETRI HEIL wurden wir mit Booten der Vereinsmitglieder an Orte möglicher Fischstandorte gefahren. Manch einer träumte vom grossen Fang, doch nur Wenigen war es vergönnt 2-3 kleinere Fische zu fangen! Ein Egli mit 22 cm Länge war an diesem Abend der grösste Fang.


Mit viel Hunger ausgestattet, wurden wir den von den Vereinsmitgliedern und Freiwilligen Helfern mit einem hervorragenden Reis-Fischgericht verwöhnt. Herzlichen Dank all jenen, die diesen tollen Anlass möglich gemacht haben!


Petri Heil!


Fotos von D.Andres & E.Reinhard